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Chanchengleichheit am Arbeitsmarkt - Die „Brückenbauer/innen“


Netzwerkarbeit unkonventionell – so das Motto eines Projektes der Beauftragten für Chanchengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Weimarer Land – Frau Ramona Freund.


Sie bietet zusammen mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Apolda und
Kreisverwaltung Weimarer Land Hilfe zur Selbsthilfe an.
Das Projekt „Brücken bauen“ richtet sich an integrationsferne Menschen mit
vielschichtigen Problemlagen.
Verschuldung, familiäre Schieflagen, gesundheitliche Beeinträchtigung und damit
einhergehende Isolation überfordern manche Menschen.
Die neutrale Beratungsstelle geht auf die individuelle Lebenssituation, auf Fragen
zu Behördengängen, Selbsthilfeeinrichtungen u. ä. ein und zeigt Wege oder greift die
einfache Suche nach einem guten Ratschlag auf.
Die Beratungsmöglichkeit gibt es seit März 2016 im Mehrgenerationenhaus der
Stadt Apolda und findet nunmehr regelmäßig jeden 3. Montag im Monat statt.
Die Mitarbeiter bieten sofortige abgestimmte Hilfe an, inwieweit dies angenommen wird,
entscheidet dann der Betroffene selbst.
Dieses Projekt ist gelungene Sache und es konnte schon einigen Ratsuchenden
Geholfen werden, sich wieder besser in die Gesellschaft zu integrieren.
Für die Berater, die sich selbst als „Brückenbauer“ verstehen – gibt es keinen
Unterschied zwischen den „Rechtskreisen“ o.ä., es zählt nur der Ratsuchende, an den
individuell das gebündelte Wissen weitergegeben wird.

„Auch der Weg zurück in Hilfesysteme ist ein Erfolg. Wichtig dabei ist es natürlich
Vertrauen zu schaffen.“ So Frau Freund.